Paketmanagement bei Linux

In den Repositories der verschiedenen Linuxdistributionen liegen unterschiedliche Paketformate

Diese unterscheiden sich in

  • Dateiname.rpm (z.B. Redhat, Suse)
  • Dateiname.deb (z.B. Debian, Ubuntu. Mint
  • Dateiname.bin (Arch und Software zum Kompilieren für alle Distris)

-Slackware (liegt im Format tar.gz vor und muss entpackt und kompiliert werden)

-Portage (Gentoo)

Der Nachteil dieser unterschiedlichen Formate liegt darin, dass diese auf die spezielle Distribution angepasst ist und nicht übertragen werden kann. Hatte aber auch den Vorteil, dass für Viren eine natürliche Schranke vorhanden war, die unüberwindbar war.

Es gibt zwar das Modul alien wo man z.B. Pakete von .rpm in .deb umwandeln kann. Das kann gutgehen muss es aber nicht.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man natürlich Software nicht Distributionsübergreifend einsetzen kann.

Das hat die Linuxcomunity erkannt und versucht mit Flatpak und Snap keine Wege der Installation zu erschaffen.

Snap stammt vom Canonical dem Ubuntuentwickler
https://wiki.ubuntuusers.de/snap/

Hier wurde von der Comunity nicht zu unrecht der Vorwurf erhoben, dass der gemeinsame Weg ein Standardinstallationsmethode für alle Distris zu erschaffen schon im Keim erstickt wird.

Die Community setzt hingegen auf Flatpak, welche sich tatsächlich in allen Distris installieren lassen.

Ob und inwiefern sich diese durchsetzen wird sich zeigen.

https://wiki.ubuntuusers.de/Flatpak/

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